Kontaktperson des Vertrauens (V.C.P. “Vertrouwens Contact Persoon”)

 

Die Verhaltensregeln bei R.R. & Z.V. Maas en Roer

 

Maas en Roer geht davon aus, dass alle sich mit Vertrauen und Respekt begegnen. Dies scheint auch praktisch gut zu funktionieren. In dem Verein gibt es eine Vielzahl von Aktivitäten, die alle in einer sicheren Umgebung stattfinden müssen. Trainer, Ausbilder und Mitglieder schenken diesen Punkten große Aufmerksamkeit.
Für den Fall, dass Mitglieder mit unangenehmen Situationen konfrontiert werden, ist Herr Henk van Roon die Kontaktperson des Vertrauens von Maas en Roer.

 

Das sind die Regeln von Maas en Roer:

 

  1. Sichere Umgebung

    Der Betreuer muss für eine Umgebung und Atmosphäre sorgen, in der sich der Sportler sicher fühlen kann.

     

  2. Würde

    Der Betreuer vermeidet es, den Sportler in einer Art zu behandeln, die seine Würde antastet und mehr als im Zusammenhang mit der sportlichen Betätigung unbedingt nötig, in sein Privatleben einzudringen.

     

  3. Sexuelle Belästigung

    Der Betreuer enthält sich jeder Form von (Macht-) Missbrauch oder sexueller Belästigung gegenüber dem Sportler.

     

  4. Sexueller Missbrauch

    Sexuelle Handlungen und sexuelle Beziehungen zwischen dem Betreuer und jugendlichen Sportlern bis sechzehn Jahre sind unter keinen Umständen zulässig und gelten als sexueller Missbrauch.

     

  5. Berührungen

    Der Betreuer darf den Sportler nicht auf eine Art berühren, die der Sportler und/oder der Betreuer nach allgemeinem Ermessen als sexuell oder erotisch empfindet, wie es gewöhnlich der Fall ist, wenn bewusst Geschlechtsteile, Gesäß und Brüste angefasst werden.

     

  6. Intimitäten

    Der Betreuer enthält sich jeder (verbalen) sexuell gefärbten Intimitäten, mit welchem Kommunikationsmittel auch immer.

     

  7. Mobbing

    Der Betreuer vermeidet jede Art von Schikane und Mobbing gegenüber dem Sportler, in welcher Form auch immer.

     

  8. Diskriminierung

    Der Betreuer vermeidet jede Art von Diskriminierung gegenüber dem Sportler, sei es wegen Geschlecht, Rasse, Religion, Gesinnung oder sonstiger Andersartigkeit.

     

  9. Privatsphäre

    Der Betreuer soll mit dem Sportler und den Räumlichkeiten, in denen sich der Sportler befindet, wie z. B. Umkleideräume und Hotelzimmer während des Trainings (-lagers), Regatten und Reisen zurückhaltend und respektvoll umgehen.

     

  10. Schutz

    Der Betreuer hat die Pflicht – soweit es in seinem Vermögen liegt – den Sportler vor Schaden und (Macht-) Missbrauch als Folge von sexuellen Belästigungen zu schützen. Sobald bekannt oder geregelt ist, wie die Interessen des (jugendlichen) Sportlers vertreten werden, ist der Betreuer verpflichtet, mit den zuständigen Personen oder Instanzen so zusammenzuarbeiten, damit diese ihre Arbeit optimal durchführen können.

     

  11. Gegenleistungen

    Der Betreuer darf dem Sportler keine (im-) materielle Vergütung geben mit dem Ziel, dafür eine Gegenleistung zu erhalten. Auch der Betreuer bekommt keine finanziellen Vergütungen oder Geschenke von dem Sportler, die unverhältnismäßig hoch gegenüber einer normalen und ordentlich vereinbarten Honorierung sind.

     

  12. Beachtung der Regeln

    Der Betreuer setzt sich aktiv dafür ein, dass diese Regeln von jedem, der im Zusammenhang mit dem Sportler aktiv ist, eingehalten werden. Sobald ein Betreuer ein Verhalten feststellt, das nicht mit diesen Verhaltensregeln übereinstimmt, so muss er die hierzu erforderlichen Maßnahmen durchführen.

     

  13. Verantwortung

    Für den Fall, dass diese Verhaltensregeln nicht (direkt) angewendet werden können, liegt es in der Verantwortung des Betreuers, im Sinne dieser Regelungen zu handeln.

 

 

 

Das NOC*NSF (Nederlands Olympisch Comité*Nederlandse Sport Federatie) unterstützt Sportvereine dadurch, dass auf Probleme bezüglich sexuellem Missbrauch aufmerksam gemacht wird. Bei der NOC*NSF Telefonhotline werden jährlich zwischen 80 und 100 Meldungen registriert. Dies gibt bestimmt nicht den tatsächlichen Umfang der Vorfälle wieder, da dieser sicher höher liegt.
Sexuelle Belästigungen kommen jährlich im Durchschnitt bei 20 verschiedenen Sportarten vor.
In 70 % der Fälle ist das Opfer eine Frau, in 30 % ein Mann. Die Art der Meldungen reicht von verbalen Belästigungen und nicht erforderlichen oder unerwünschten Berührungen bis zu sexuellen Nötigungen, Vergewaltigung und langandauerndem sexuellem Missbrauch. Ein Drittel aller Meldungen bezieht sich auf die letzten drei Kategorien. 95 % dieser Opfer sind jünger als 20 Jahre und 60 % sind sogar jünger als 16 Jahre.

 

Was ist sexuelle Belästigung?

 

Sexuelle Belästigung ist jede Form von sexuellem Verhalten oder sexueller Annäherung in verbaler, nonverbaler oder physischer Form, absichtlich oder unabsichtlich, welches von der betroffenen Person als unerwünscht oder erzwungen empfunden wird.

 

Für weitergehende Informationen besuchen Sie die Website: www.watisjouwgrens.nl

 

Trotz aller guten Vereinbarungen kann es leider vorkommen, dass doch etwas schief läuft. Dann ist es sehr wichtig, dass diese Probleme so schnell wie möglich angesprochen und gelöst werden. Halten Sie sich nicht aus einem Gefühl der Unsicherheit oder Einschüchterung zurück. Je eher darüber gesprochen wird, desto kleiner kann das Problem gehalten werden.
Es sind immer mindestens 2 Parteien betroffen, die Gelegenheit bekommen müssen, den jeweiligen Sachverhalt zu berichten.

 

Was macht eine Kontaktperson des Vertrauens (V.C.P. “Vertrouwens Contact Persoon”)

 

Sexuelle Belästigungen kommen überall vor: bei der Arbeit, in der Disco, in der Schule... und leider auch beim Sport. Wenn Sie davon betroffen sind, dann ist es wichtig zu wissen, wo Sie Hilfe, Unterstützung und Beratung bekommen können, oder einfach nur ein offenes Ohr finden. Die Kontaktperson des Vertrauens hört sich vertrauensvoll die entstandenen Probleme an und unterliegt der Geheimhaltungspflicht. Diese Geheimhaltungspflicht gilt jedoch nicht beim Vorliegen von strafbaren Handlungen, da es eine Bürgerpflicht ist, diese bei der Polizei zu melden. Probleme müssen grundsätzlich durch die Betroffenen selbst und nicht durch die Kontaktperson des Vertrauens gelöst werden, aber es wird natürlich dabei geholfen, einen Weg zu einer geeigneten Lösung des Problems zu finden.

 

Die Kontaktperson des Vertrauens für Maas en Roer ist Herr Henk van Roon und dieser ist am Liegeplatz L25 oder über eine Mailadresse erreichbar: . Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt, man muss Javascript aktiviert haben, damit man sie sehen kann. Wenn Sie eine E-Mail senden, dann ruft er so schnell wie möglich zurück. In dringenden Fällen ist er auch unter der Telefonnummer +31654670744 erreichbar.

 

Hotline und Vertrauenspersonen

 

Es ist auch möglich, sich direkt an die Hotline von NOC*NSF zu wenden. Diese Hotline (0900-2025590) ist 24 Stunden und sieben Tage in der Woche erreichbar. Sie ist für erste Betreuung, Fragen und Ratschläge bei sexuellen Belästigungen im Sport zuständig. Die Hotline verweist bei Vorfällen für weitere Beratung und Unterstützung an eine Gruppe von NOC*NSF Vertrauenspersonen und Beratern, die regionale Unterstützung und Beratung bei Zwischenfällen sowohl für Opfer und Beschuldigte als auch für Sportvereine bietet.